Rezensionen
Leider haben wir keinen Einfluss darauf, wielange der Link zu einer Rezensionen abrufbar ist. Sollte der Text nicht mehr verfügbar sein, wenden Sie sich bitte an die Online-Redaktion der jeweiligen Zeitung.Sonntag, 01.01. Kurier /
Neujahrskonzert: Musikalische Sternstunde
Besser kann das Jahr nicht beginnen. Mariss Jansons und die Wiener Philharmoniker begeisterten im Musikverein.
Konzertprogramm
Heutzutage greift man ja leider viel zu oft zu Superlativen, weil die Schubladisierung damit leichter fällt. Wenn nun hier von Besonderem, Herausragendem die Rede sein wird, ist damit definitiv keine Konzession an unsere oberflächliche, alles in Besten- (oder Schlechtesten)-Listen kategorisierende Zeit verbunden. Es handelt sich ausschließlich um den Versuch, innerhalb des so oft gehörten Mittelmaßes das wirklich Grandiose zu betonen....
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Sonntag, 01.01. Die Presse / Wilhelm Sinkovicz
Neujahrskonzert mit Jansons für Globetrotter
Philharmoniker: So polyglott wie diesmal gab sich Wiens Meisterorchester am 1.Jänner noch nie. Kenner kamen aus dem Staunen nicht heraus.
Konzertprogramm
Zum zweiten Mal trat der Lette Mariss Jansons am 1.Jänner an die Spitze der Wiener Philharmoniker. Merklich entspannter als 2006 unternahm er mit dem Orchester eine Reise um die halbe Welt – im Zeichen des Dreivierteltakts, versteht sich....
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Dienstag, 03.01. Wiener Zeitung / Christoph Irrgeher
Mit Dampflok und Seilkamera
Neujahrskonzert 2012
Konzertprogramm
Wer im Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker sitzt, kann sich als Glückspilz fühlen – aber auch als eine Art Edel-Komparse. Schließlich ist der notorisch ausverkaufte Konzertritus nicht zuletzt ein TV-Event für geschätzte 50 Millionen Menschen. Und so wird man im Goldenen Musikvereinssaal dann auch Teil von Echtzeit-Dreharbeiten; Arbeiten, die heuer umso mehr auffallen, als neben den floristisch behübschten Kameras erstmals eine Camcat fuhrwerkt: eine über den Köpfen schwebende Hightech-Sonde, deren Umtriebigkeit am Seil mitunter schon irritieren kann. Und daran würde wohl auch eine botanische Camouflage nichts ändern....
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Samstag, 14.01. Die Presse / Stefan Musil
Alles Chopin! Ingolf Wunder ist kein Tastendonnerer
Der Kärntner Pianist zeigte im Musikverein, dass er seine Fingerfertigkeit in den Dienst der Musik stellt.
Konzertprogramm
Man kann es ruhig noch einmal erzählen: 26 Jahre ist der aus Kärnten stammende Pianist Ingolf Wunder alt. 2010 hat er am Warschauer Chopin-Wettbewerb teilgenommen, der nur alle fünf Jahre stattfindet und dem einige pianistische Berühmtheiten ihre Karriere verdanken – Martha Argerich, Krystian Zimerman, Vladimir Ashkenazy, Mitsuko Uchida, Maurizio Pollini. ...
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Sonntag, 15.01. Die Presse /
Gergiev mit fröhlichem russischen Allerlei
Harte Akkorde und unartige Scherze gab es diesmal im Wiener Musikverein zur traditionellen Sonntagsmatinee.
Konzertprogramm
Russisch in allen Facetten sprachen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Valery Gergiev in ihrem sechsten Abonnementkonzert. Mit Prokofievs „Symphonie classique“ hob das Konzert an, jener an sich luftig leichtfüßigen Reminiszenz an die Wiener Klassik und vor allem an Haydn, von dessen Geist diesmal, vor allem im doch etwas schwerfällig beginnenden Allegro des ersten Satzes wenig zu spüren war....
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Montag, 16.01. Die Presse / Walter Weidringer
Unerbittlicher Brahms, Bruckner mit großem Atem
Unter Marc Albrecht plädiert das Orchester der Wiener Symphoniker auf Österreich-Tour für Bruckners Dritte in der Zweitfassung von 1877. Pianist Lars Vogt kehrt die Strenge von Brahms" d-Moll-Konzert hervor.
Konzertprogramm
Johannes Brahms und Anton Bruckner, die musikalischen Antipoden der Konzertsäle in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit zwei groß angelegten symphonischen Werken in d-Moll, der Tonart von Beethovens Neunter, dessen Schaffen für beide Komponisten höchst bedeutsam war: Ein beziehungsreiches Programm haben die Wiener Symphoniker für ihre Österreich-Tour unter der Leitung von Marc Albrecht erarbeitet....
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Dienstag, 24.01. Die Presse / Walter Weidringer
Etwas oberflächlich: Academy of St. Martin in the Fields
Sir Neville Marriner dirigierte das von ihm gegründete Ensemble: einige große Momente und viel Tourneeroutine.
Konzertprogramm
Ein herzliches, aber verfrühtes Lebewohl, das die Gäste aus London damit dem Wiener Publikum entgegenschallen ließen, weil es schon am ersten von zwei Musikvereins-Abenden geschah. Und weil man den 1924 geborenen Neville Marriner auch für 10, 20 Jahre jünger halten könnte, sowohl äußerlich als auch von seinen Tempi her....
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Dienstag, 24.01. Die Presse /
Chen Reiss zeigte auch im Musikverein Charme und Verve
Zyklus „Lied.Bühne“: Die israelische Sopranistin sang Werke von Robert und Clara Schumann, Liszt und Donizetti.
Konzertprogramm
Was für ein Bühnentemperament! So ungefähr denkt man sich ein erfolgreiches Vorsingen. Wiens Operndirektor sitzt im Auditorium, eine junge Sängerin präsentiert ihre Stimme. Und sie tut es mit so viel Charme und Verve, dass ihr ein Vertrag sicher ist....
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Donnerstag, 26.01. Wiener Zeitung /
Das Beste zuletzt
Konzert
Konzertprogramm
War das wirklich stets das gleiche Ensemble, das hier den Goldenen Musikvereinssaal bespielte? Gerade noch bewegten sich die Wiener Symphoniker zart tänzelnd durch die orchestrierten Liebeslieder-Walzer op. 52 von Johannes Brahms. Der dänische Dirigent Thomas Dausgaard bewies mit intensiv schwungvoller Körpersprache, dass auch die Skandinavier den Dreivierteltakt im Blut haben. Vor lauter tänzerischer Delikatesse blieb allerdings die Präzision - speziell in den Streichern und den Blechbläsern - bisweilen auf der Strecke....
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Donnerstag, 26.01. Der Standard / Stefan Ender
Kritiker und Kolibri
Die Wiener Symphoniker mit Dirigent Thomas Dausgaard
Konzertprogramm
Zurück von ihrer traditionellen Österreichreise, die sie über Graz und Salzburg bis zu Roland Geyers Doch-nicht-Wohnort Bregenz führte, luden die Wiener Symphoniker zu einem romantischen Dreier in den Musikverein: Johannes Brahms, Peter Iljitsch Tschaikowsky und Robert Schumann gaben sich auf dem Programmzettel ein Stelldichein. ...
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